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21.12.2017

Freie Fahrt bis Brandenburg

2017-20-12 Eröffnung A 14 (29)
Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär bei BM für Verkehr), Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Kathrin Schneider (Ministerin für Infrastruktur Brandenburg und Thomas Taschenbrecker (Leiter des Straßenbauamtes Schwerin) geben Freie Fahrt © Stadt Ludwigslust, Sylvia Wegener

20.12.207. „Dieser Tag ist historisch“, so Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Nach der Wende war Mecklenburg – Vorpommern das größte autobahnfreie Gebiet Deutschlands, jetzt sind wir die ersten, die alle Autobahnen gebaut haben. Mit der Fertigstellung der A 14 bis zur Anschlussstelle Groß Warnow in Brandenburg hat Mecklenburg – Vorpommern die Voraussetzungen geschaffen, den Anschluss der Ostseehäfen Wismar und Rostock an den Süden Deutschlands und nach Südeuropa herzustellen. Häfen sind für Ferlemann die “Einfallstore für die Globalisierung“ und so unterstrich er in seiner Ansprache an die Gäste, die Bedeutung der A 14 für die weitere Entwicklung unseres Landes. Ein florierender Handel, Import von Rohstoffen, Export von Waren; all das funktioniert nur über gut ausgebaute Handelswege, über eine entwickelte Infrastruktur.

Die Liste der Gäste war lang: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Minister, Mitglieder des Bundestages, Landtagsabgeordnete der Länder MV und Brandenburg, Bürgermeister, Landräte, Vertreter der Planungs- und Baubüros, Bauleute. Alle waren sie gekommen, um gemeinsam den nun letzten Streckenabschnitt der A 14 in Mecklenburg – Vorpommern für den Verkehr freizugeben. Zweieinhalb Jahre sind seit dem ersten Spatenstich vergangen. 114 Mio Euro hat der Bund in den etwa 11 km langen Abschnitt investiert.

Die neue Strecke kreuzt verschiedene Landes- und Kreisstraßen, Verbindungswege und Gewässer. Verarbeitet wurde geräuscharmer Beton. Mit einer rund 506 Meter langen Brücke überquert die A 14 das Eldetal. Außerdem wurde eine Wildwechselbrücke errichtet. Insgesamt entstanden neun Brücken als Über- bzw. Unterführungsbauwerke. Für die Wegweisung wurden zwei Schilderbrücken hergestellt.

Für Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist dieser Tag wie ein vorgezogenes Weihnachtsfest, mit der Fertigstellung der A 14 rückt Mecklenburg nun noch dichter heran an die Metropolregion Hamburg und an den Skandinavischen Raum. Sie freut sich aber ganz besonders auch für die Pendler. Für viele von ihnen wird der Arbeitsweg nun um einiges leichter. Büro des Bürgermeisters, Sylvia Wegener, 21.12.2017

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